Depressionen und weitere Krankheiten der Seele
Eine Depression kann sich auf vielfältige Art und Weise manifestieren. So können bei gewissen Depressionen nichtdepressive Symptome wie Angst, Zwänge, Bulimie und körperliche Störungen (Kopfschmerzen, Rückenbeschwerden und Verdauungsstörungen) im Vordergrund stehen. Schweren Krankheitsbildern können sich wie folgt ausdrücken. Auch bei positiven Ereignissen bleibt die Bedrücktheit und Freudlosigkeit bestehen. Die Betroffenen geben an, keine Gefühle mehr empfinden zu können. Sie sind unfähig, zu weinen. Es besteht grosse Müdigkeit und ein Energiemangel. Die Sprache ist stockend und einsilbig, oft werden stereotyp immer die gleichen Klagen wiederholt. Diese Menschen sehen oft keinen anderen Ausweg als Selbstmord, wobei dies auch nur ein weiterer Hilfeschrei ist, um das Ausmass des Leids zu verdeutlichen. Ich gehe hier auf keine weiteren Diagnosen ein, ich konzentrieren mich auf die Darlegung aus ganzheitlichen Sicht.
Wir haben neben dem festen Körper auch einen feinstofflichen Körper, wo unsere seelischen Aspekte verankert sind. Hier gibt es Energiezentren (Chakra - vedischen Medizin) und Energiebahnen (Meridiane - Chinesische Medizin), entlang denen die Lebensenergie (Prana, Chi) fliesst. Der feinstofflichen Körper, unsere Persönlichkeit und Seele, entwickelt sich während unserer Wachstumsphase. Das Umfeld in dem wir aufwachsen hat einen grossen Einfluss darauf. Von den Eltern bekommen wir die Ur-Energie mit. Ist diese geschwächt, weil einer oder beide nicht aus der Fülle geben können, fehlt uns das Ur-Vertrauen und die damit verbundene positive Lebenseinstellung. So spricht man gerne davon, dass sich Depressionen vererben können. Das Wurzelchakra (Aufbau 0-5tes Lebensjahr) ist geschwächt, es fehlt uns der Halt und wir entwickeln Existenz- und Überlebensangst statt Vertrauen. Niere und Blase entwickeln Krankheit (Sakral-Chakra 3-8 Lebensjahr). Durch die Blockaden im Nieren- und Blasenmeridian entstehen Rückenprobleme. Die Angst sitzt uns im Nacken und den Druck spüren wir auf dem Ischiasnerv. Blockaden im Sakral-Chakra wirken sich auf die Beziehungsebene aus, wir entwickeln Abhängigkeiten (Sucht nach Liebe), weil wir in der Kindheit einen Mangel erlitten haben.
Zwischen dem 8-12ten Lebensjahr entsteht das Eigenbild und das Selbstbewusstsein. Im dritten Chakra, dem Solarplexus, entwickeln wir den eigenen Willen. Wird dieser gebrochen und untergraben und unser Selbstbild negativ geprägt, entstehen Verdauungsprobleme, Allergien und Essstörungen. Wir erleben Wut und Ohnmacht, passen uns ständig an andere an, oder resignieren. Wir wissen nicht, wer wir sind, was wir können, werden egoistisch und dominant, oder unterwürfig und versuchen zu gefallen.
Wenn wir in den genannten Chakras Blockaden entwickeln und die Energie nicht richtig nach oben fliessen kann, werden wir es nie schaffen, das Herzchakra (12-17tes Lebensjahr) mit positiver und kraftvoller Energie zu öffnen und zu nähren, um Selbstliebe zu entwickeln. Erst wenn wir die Hintergründe verstehen, können wir verzeihen, lösen und aufbauen.