Die Moral im Scheinwerferlicht
Jetzt geht‘s um die Moral. Sie ist erschüttert. Sie steht da - nackt und hilflos. Wir stehen vor dem Spiegel und sehen Donald Trump. Unsere westlichen Werte, unsere Moral unser Gutsein wird gespiegelt in Donald Trump als Präsident der führenden Nation, des Fortschritts und Taktgebers in der Welt. Egal ob wir ihn feiern, oder ob wir ihn ablehnen. Wir haben die Fassung verloren. Was ist los in dieser Welt?
Es ist gut so. Denn damit verlieren wir auch den Boden unter den Füssen, der uns nicht mehr dient. Wir konnten ihn bisher einfach nicht loslassen. Das Gute in unserem moralischen Wertesystem bricht zusammen und verliert an Kraft und nimmt uns die Sicherheit.
Das hatte zwei Aspekte.
Einerseits spiegelt es eine falsche Moral, die in unserer Gesellschaft mit der guten Moral einhergeht. Denn eine Moral an sich hat immer zwei Seiten. Ein Gut hat immer ein Böse und ein Falsch hat immer ein Richtig. Moral ist immer dualistisch und damit eine Doppelmoral.
Zweitens geht eine Kraft nicht verloren. Wenn etwas an Kraft verliert, geht diese Kraft irgendwohin. Etwas anderes gewinnt an Kraft. Wir müssen uns Angesichts des Spiegels also auf zwei Sachen konzentrieren. Auf den Schatten der Moral, wo die Kraft in die vermeintlich falsche Richtung geht, aber auch auf die lichte Seite, die mit dieser Kraft gleichzeitig gestärkt werden kann. Unter der oberflächlichen „Schmutzschicht“ der Moral gibt es auch eine Klarheit über das, was wir an Werten und Doppelmoral nicht wollen, was uns wichtiger ist und in Verbindung steht mit der Sehnsucht nach dem, wovon wir träumen. Auch das verkörpert Donald Trump als unser Spiegelbilde des Inneren im Aussen. Es ist an uns, diese Kraft nun zu lenken. Dabei ist zu beachten, dass sowohl Ablehnung, als auch Befürwortung immer das Gleiche stärken. Auch Ablehnung lenkt die Kraft zu dem, was wir nicht wollen.
Das hatte zwei Aspekte.
Einerseits spiegelt es eine falsche Moral, die in unserer Gesellschaft mit der guten Moral einhergeht. Denn eine Moral an sich hat immer zwei Seiten. Ein Gut hat immer ein Böse und ein Falsch hat immer ein Richtig. Moral ist immer dualistisch und damit eine Doppelmoral.
Zweitens geht eine Kraft nicht verloren. Wenn etwas an Kraft verliert, geht diese Kraft irgendwohin. Etwas anderes gewinnt an Kraft. Wir müssen uns Angesichts des Spiegels also auf zwei Sachen konzentrieren. Auf den Schatten der Moral, wo die Kraft in die vermeintlich falsche Richtung geht, aber auch auf die lichte Seite, die mit dieser Kraft gleichzeitig gestärkt werden kann. Unter der oberflächlichen „Schmutzschicht“ der Moral gibt es auch eine Klarheit über das, was wir an Werten und Doppelmoral nicht wollen, was uns wichtiger ist und in Verbindung steht mit der Sehnsucht nach dem, wovon wir träumen. Auch das verkörpert Donald Trump als unser Spiegelbilde des Inneren im Aussen. Es ist an uns, diese Kraft nun zu lenken. Dabei ist zu beachten, dass sowohl Ablehnung, als auch Befürwortung immer das Gleiche stärken. Auch Ablehnung lenkt die Kraft zu dem, was wir nicht wollen.
Donald Trump verbindet Gegensätze in uns, die dazu geführt haben, das einige von uns ihn auch als das Licht und nicht nur als Schrecken sehen. Dadurch erhalten wir alle nun die Chance, uns unseren moralischen Schatten zu stellen. Es geht nicht darum vom Licht verblendet einen doppelmoralischen Stern zu folgen, sondern geläutert und gereinigt von den Schatten der Moral, das Licht und die damit verbundene Chance wahr zu nehmen und die Kraft dahin zu lenken. Erst wenn wir durch den Reinigungsprozess gehen, können wir den „Trump in uns“ erkennen und in Liebe integrieren. Nur dann werden wir ungeblendet und mit Klarheit die Chancen erkennen und nutzen, die uns durch die Wahl von Donald Trump auf den Weg gelegt werden. Dann wird die freigewordene Kraft in die Chance gelenkt und wir sind in der Lage diese zu nutzen für unser Wohl und zum Wohle anderer.
Lasst uns also die Mauern der Doppelmoral in uns einbrechen und den Schutt liebevoll zu den neuen Bausteinen transformieren, die wir für den Bau des gemeinsamen Weges im Wandel der Zeiten und Welten benötigen. Dem ungeblendeten Licht folgenden.
Möge 11/9 die Umkehr der beginnenden Krieg mit 9/11 sein und der Wendepunkt ein Fest für den Frieden. Wir sind mit unsere Macht und Kraft immer Teil davon.
Sieglinde Lorz
Mittwoch, den 9. November 2016